Landschaftsfotografie, Tierfotografie: Gans, Göttinger Kiessee | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Flugshow am Göttinger Kiessee

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Zur Erholung: Ein kurzer und kurzweiliger Abend am Göttinger Kiessee. Hier spielen sich, dargeboten von einer vielfältigen Vogelwelt, häufig spannende Szenen ab.

Leider war es relativ dunkel. So gestaltete es sich diesmal nicht ganz einfach, die gezeigten Flugeinlagen der Tiere fotografisch einzufrieren und festzuhalten. Viele Vögel hatten sich zur Zeit meines Besuches vorübergehend von der großen Seebühne verabschiedet. Gewünschte Ruheplätze finden sich auf der vor Ort befindlichen, geschützten Vogelinsel.

Meine Empfehlung an alle: Besuchen Sie den Göttinger Kiessee. Es lohnt sich zu jeder Jahreszeit! Beispielhaft zeige ich hier ein paar Motive vom Herbst 2018. Farbenprächtig präsentierte sich das Areal rund um den See. Besucher genießen diesen herrlichen Ort zum relaxen – oder auch zu sportlichen Aktivitäten.

Was die benannte Vogelwelt anbelangt: Ich werde sicher mit meiner Kamera wiederkommen, dann aber bei besseren Lichtverhältnissen.

Auch für Landschafts-, Natur- und Tierfotografie gilt:
Sie können mich über die Werbeagentur imprints in Rosdorf (Landkreis Göttingen) als Fotograf buchen. – Weitere Informationen zur Werbeagentur Imprints GmbH finden Sie im Internet unter: imprints.de.

Architekturfotografie, Landschaftsfotografie: Ferienhaus in Brandenburg, Rheinsberg, Hafendorf | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Ferienhaus in Brandenburg – Rheinsberg, Hafendorf

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Für Anfang April erhielt ich den Auftrag, Außenaufnahmen von einem Ferienhaus in Brandenburg anzufertigen. Genau genommen ging es um zwei Ferienhäuser, die sich im liebevoll gestaltete Hafendorf von Rheinsberg befinden.

Direkt am Wasser gelegen ergeben sich hier wunderschöne An- und Aussichten. Nebenbei galt es noch ein paar Aufnahmen vom unmittelbaren Umfeld der Ferienhäuser im Hafendorf anzufertigen.

Schon lange reizt mich der Gedanke mit der Kamera auf den Spuren von Theodor Fontane Wanderungen durch die Mark Brandenburg zu unternehmen. Leider fehlt mir bislang noch ein Auftraggeber bzw. Sponsor für eine solche Unternehmung.

Jedenfalls – und damit zurück zum abzulichtenden Ferienhaus in Brandenburg – ist das Hafendorf Rheinsberg ein guter Standort, um entsprechende Ausflüge ins „Fontane-Land“ zu starten.

Leider hatte ich diesmal neben der eigentlichen Auftragsarbeit in Sachen Ferienhaus nur sehr wenig Gelegenheit zum Besuch der vielen interessanten Orte dieser Region. Die Zeit reichte nur für ein paar Schnappschüsse vom Rheinsberger Schloss, vom Rathaus in Wittstock und vom Areal des Theodor-Fontane-Denkmals in Neuruppin. Dort findet sich auch die in meinen Augen schönste Fußgängerampel Deutschlands – mit Fontane-Männchen. Großartige Idee!

Wenn auch Sie mit einer Reise ins „Fontane-Land“ liebäugeln, empfehle ich Ihnen gerne die abgelichteten Häuser. Informationen zu Buchungsmöglichkeiten und mehr erhalten Sie auf der Website www.ferienhaus-hafendorf-rheinsberg.de

Ich jedenfalls werde wieder hierher reisen und für meine Foto-Wanderungen Quartier in den Ferienhäusern von Harald und Silke Merker beziehen.

Regionalporträt: Bretagne Märkte – Puppen – Bretonisches Streifenshirt | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Côte de Granit Rose – Bretonische Belichtungen (Teil 3)

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Bretonische Märkte

Besuchen Sie Bretonische Märkte, dort pulsiert das Leben! Fast jede bretonische Kommune – wie hier an der Côte de Granit Rose – veranstaltet einmal pro Woche, zumindest in der Hauptsaison, einen solchen Markttag. Unübersehbare Hinweise darauf findet man überall, auf Schildern, Plakaten und in Zeitungen.

Farbenprächtige Wochenmärkte

Für die Marktstände werden ganze Stadt- bzw. Dorfviertel abgesperrt, oft in einem Umfang, der in Deutschland nicht denkbar wäre. Die teilweise engen Gassen füllen sich mit einem bunten Publikum, das selbst Farbtupfer – Gelb, Rot, Blau … – zur einer farbenprächtigen Szenerie beisteuert.

Feil geboten wird fast alles: Nahrungsmittel, Kleidung, Schmuck, Kunst, Kitsch und vieles mehr. Musikalische und schauspielerische Darbietungen unterschiedlichster Art gehören oft zum Rahmen dieser Veranstaltungen.

Häufig muten Stände fast orientalisch an, so wie wir es uns im Bilderbuch vorstellen. Immer wieder werden Waren lautstark als die Besten und Billigsten angepriesen. Auch das Feilschen kommt nicht zu kurz.

Wer eines der original bretonischen Streifenshirts erwerben möchte muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für diese Artikel sind meist atemberaubend.

Kleine Kunstwerke

Besonders die Schmuck-Stände erfreuen sich großer Beliebtheit. Wahrlich, hier lassen sich kleine Kunstwerke finden! Wenn es mal etwas steiler bergauf geht, bestimmt die Schwerkraft die etwas skurril wirkende optische Ausrichtung dieser Waren.

In vielen Fällen sind Hunde der Standbetreiber mit von der Partie. Sicherlich eher weniger als Wachpersonal eingesetzt. Stets habe ich hier nur gutmütige Tiere erlebt, die ihren Beitrag zu einem lebendigen Gesamtbild leisteten.

Kulinarisches

Wir sind in Frankreich: Klar, dass da die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen. Zwischen den Ständen, gerade noch lesbar, ein verblichenes Schild, dass von früheren Feinkost-Angeboten (Charcuterie) zeugt.

Wenn Ihnen diese “Bretonischen Belichtungen” von der Côte de Granit Rose gefallen haben – es gibt noch zwei weitere Folgen mit den Themen:

Übrigens, Sie können mich für Ihren Fotoauftrag buchen: Entweder direkt oder über die Werbeagentur imprints, für die ich arbeite.

Landschaftsfotografie: Göttinger Kiessee – Lichterlauf | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Göttinger Kiessee mit Beleuchtung

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Göttinger Kiessee – Mit Farbspielen laufend in die Nacht

Im Herbst setzt die vielfältige Baumlandschaft rund um den Göttinger Kiessee das Gewässer tagsüber in einen prachtvoll bunten Rahmen. Am 20. Oktober diesen Jahres kamen gegen Abend noch ein paar außergewöhnliche Farbtupfer hinzu. Bis tief in die Nacht hinein bewunderten vielen Besucher dieses Spektakel.

Anlässlich des 2. Göttinger Lichtlaufs, einer Benefizveranstaltung zur Unterstützung des Vereins „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ (Göttingen), waren mit einsetzender Dunkelheit rings um den Kiessee bunte Lichtspiele zu bestaunen. Die Läuferinnen und Läufer, mit kleinen Leuchten an der Kleidung geschmückt, waren beim Rundlauf um das Wasser Teil eines riesigen Farbspektakels.

Naturfotografie, Tierfotografie: Côte de Granit Rose – Hund "Kuba" in der Bretagne | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Côte de Granit Rose – Bretonische Belichtungen (Teil 2)

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Tierisch gut – Tiere in der Bretagne

Leider hatte ich nur wenig Zeit für die Beobachtung der Tiere in der Bretagne, speziell im Reich des rosa Granits.

Der Hund auf dem Titelbild zu dieser Folge ist kein Bretone. Es handelt sich um einen Spanier, der in Deutschland lebt. Doch er gehört zu denjenigen, denen die „Côte de Granit Rose“ tierisch gut gefällt – sieht man mal von den vielen Arealen ab, auf denen Hunde verboten sind. Kurz gesagt: Es handelt sich um meinen treuen Begleiter, unseren Firmen- und Familienhund namens „Kuba“. Das Titelbild hat er sich durch seine unermüdlichen „Kraxeltouren“ durch die Felsen der Bretagne redlich verdient!

Bretonische Vogelwelt

Unbedingt lohnenswert ist eine Rundreise per Schiff zu den “Les Sept Iles” (“Die sieben Inseln”). Dies gilt selbst dann, wie in meinem Fall, wenn das Wetter vorherrschend graue Wolken liefert. Beim Zusteuern auf die “Ile de Rouzic” entsteht aus der Ferne gesehen zunächst der Eindruck, ein Teil der Insel bestehe aus weißem Kalk. Beim Näherkommen löst sich dieses Bild schnell auf. Es wird erkennbar, dass der weiß gekleidete Hügel seinen “Anstrich” einer riesigen Vogelschaar verdankt. Ein grandioser Anblick! Hier haben sich Basstölpel angesiedelt. Es ist die einzige Kolonie dieser Spezies in Frankreich und die südlichste der Welt. Immer wieder erheben sich einige der Seevögel vom Felsen und bieten eine beeindruckende “Flugshow”. Nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche fliegen sie mit hoher Geschwindigkeit über das Meer um ihre Fischbeute zu jagen. – Leider hatte ich auf der Tour zu den weiteren Inseln keine Gelegenheit den beeindruckenden Papageitaucher vor die Linse zu bekommen. So blieb mir in dieser Hinsicht nur das Betrachten und Bewundern von Kollegenfotos, beispielsweise auf Postkarten aus der Region.

Vögel und andere Tiere gibt es natürlich auch jenseits einer Sept-Ile-Tour zu betrachten. Selbst die weit verbreiteten Silbermöwen können mich immer wieder erfreuen. Auf dem Sims des Nachbarhauses meiner Unterkunft gab es, insbesondere morgens, immer wieder bewegende Vorträge von Jean-Pierre, unserer „hauseigenen“ Möwe.

Komische Vögel

Nun bin ich überhaupt kein Freund militärischen Geräts. Trotzdem konnte ich mich der Faszination einer für mich überraschend an der Küste stattfinden Flugshow nicht ganz entziehen. Auch diese plötzlich am Himmel erscheinenden “seltsamen Vögel” habe ich abgelichtet.

Dies ist der zweite Teil zu meiner Fototour entlang der „Küste des rosa Granit“.

Wenn Ihnen diese “Bretonischen Belichtungen” von der Côte de Granit Rose gefallen haben – es gibt noch zwei weitere Folgen mit den Themen:

Übrigens, Sie können mich für Ihren Fotoauftrag buchen: Entweder direkt oder über die Werbeagentur imprints, für die ich arbeite.

Landschaftsfotografie: Côte de Granit Rose – Fels-Balance auf der Halbinsel Renote | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Côte de Granit Rose – Bretonische Belichtungen (Teil 1)

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Côte de Granit Rose: Felsen, Meer und mehr

Seit vielen Jahren führt mich der Weg immer wieder in die Bretagne. Diesmal reiste ich an die „Côte de Granit Rose“.

Den letzten Kick dazu gab mir die Lektüre des Kriminalromans „Bretonisches Leuchten“ von Jean-Luc Bannalec. Ich wollte die Landschaft mit eigenen Augen und eigener Kamera sehen, die dort mit offensichtlicher Begeisterung des Autors beschrieben wird.

Nebenbei bemerkt: Auch sonst ist das Buch zu empfehlen. Neben den reizvollen Landschaftsschilderungen gibt es eine spannende Geschichte mit skurrilen Charakteren. Das ganze ist gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Ersparen können Sie sich hingegen die völlig misslungene filmische Umsetzung! Es sei denn, Sie beschränken sich auf die Passagen mit schönen Landschaftsaufnahmen. Den Ton können Sie derweil ruhig abstellen.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen natürlich meine Eindrücke, meine Fotos präsentieren.

Felsen für die Phantasie

Besonders beeindruckend sind die bizarren Felsformationen! Diese kann man besonders gut bei einer Wanderung über den an der Küste entlangführenden „Zöllnerpfad“ bewundern. Je nach Wetterlage und Tageszeit erscheinen die von der Natur geformten großen Kunstwerke in einem anderen Licht. Sie versetzen dem staunenden Betrachter in unterschiedliche Stimmungen. Es wird nie langweilig. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Plötzlich erkennen Sie in riesigen Steinskulpturen eine Flasche (welche Rolle “meine Möwe” wohl für das Gleichgewicht spielen mag?), eine Paprikaschote, einen Champignon, Napoleons Hut und vieles andere mehr. Je nach Entfernung und Perspektive löst sich die Erscheinung mitunter auf. Wo eben noch eine überdimensionierte Schildkröte zu sehen war verbleibt der Fels an sich – immer noch sehenswert.

Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend fand ich den bei Tregastel zu bewundernden “Würfel”. Aus rein geometrischer Sicht ist der “Würfel” natürlich gar kein Würfel. Je mehr man sich dem Gebilde nähert, desto mehr löst sich die Kubus-Illusion auf. Steht man mit der Nase – bzw. mit der Kamera – direkt vor dem herausragenden Felsen, ergeben sich Formen, die eher an Wüstenmotive erinnern. – Mindestens genauso eindrucksvoll ist ein etwas versteckt in der Nähe liegender Stein mit einer U-förmigen Aushöhlung. Von hier aus lässt sich das Meer mit seinen szenarischen Darbietungen in einem ganz neuen Rahmen betrachten.

Bizarre Formen und glühendes Gestein

Nicht jede Felsformation führt die Phantasie zu konkret figürlichen Ergebnissen. Bizarre Aushöhlungen unterschiedlichster Art, Felskombinationen und das Zusammenspiel mit der Pflanzenwelt wissen für sich allein zu beeindrucken. Je nach Stand der Sonne projizieren beispielsweise runde Löcher in den Felsen wandernde kreis- oder ellipsenförmige Lichtzeichnungen auf die Umgebung.

Bei gutem Wetter glühen die Felsformationen und Bauten aus rosa Granitstein im Abendlicht.

Spätestens jetzt versteht jeder den Namen der Region: „Côte de Granit Rose“ – Küste des rosa Granit.

Meer Kunstwerke und Spiele

Auch das Meer selbst und der damit einhergehende Wind formen faszinierende “Kunstwerke”, setzen Naturerscheinungen richtig in Szene und locken staunende Betrachter an.

Vom Mensch geschaffen – von der Natur geformt und gefordert

Boote und Schiffe, mal ruhig dahingleitend, mal im Kampf mit der Naturgewalt des Meeres, mal vor Anker oder auf dem Trockenen liegend – immer wieder beeindruckend, selbst wenn ein Kahn nicht mehr ganz seetüchtig ist.

Bauwerke – Harmonie und Kontrast

Die Bauten entlang der Küste sind – blenden wir einmal die touristisch orientierten Badebuchten aus – oft pittoresk und gut in das Landschaftsbild passend. – Rolle rückwärts, blenden wir die Badebucht wieder ein: Auch hier ergeben sich mitunter skurrile Bilder, wie die einer bunten Reihung von Umkleidekabinen.

Ebenfalls gut in die Landschaft integriert ist das zur Gemeinde Tregastel gehörende, in der Nähe des Strandes von Ploumanac´h auf einer Felseninsel gelegene Schloss Costaérès. Bei Ebbe und entsprechender Vorsicht kann man bis zum Eingangstor wandern. Ist man bis hierher gegangen – oder geschwommen – steht man vor einem verschlossenen Tor, die Anmut des dahinter liegenden Gartens lässt sich nur erahnen.

Mehr Belichtungen

Dies ist der erste Teil zu meiner Fototour entlang der „Küste des rosa Granit“. Auf und neben den Spuren von Kommissar Dupin gab und gibt es noch viel zu entdecken.

Wenn Ihnen diese “Bretonischen Belichtungen” von der Côte de Granit Rose gefallen haben – es gibt noch zwei weitere Folgen mit den Titeln:

Übrigens, Sie können mich für Ihren Fotoauftrag buchen: Entweder direkt oder über die Werbeagentur imprints, für die ich arbeite.

Landschaftsfotografie, Tierfotografie: Schwan auf dem Bergwitzsee | Foto: Dieter Eikenberg, imprints

Bergwitzsee – Schwanensee im Liegestuhl

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Eigentlich stand das Fotografieren gar nicht auf der Tagesordnung. Die Füße hochlegen, relaxen, ein wenig lesen, … In diesem Sinne hatte ich für ein verlängertes Wochenende ein schwimmendes Haus im Bergwitzsee-Resort gemietet.

Dann konnte ich den Finger doch nicht ganz vom Auslöser meiner Kamera lassen. Direkt auf dem Wasser residierend bekam ich eine abwechslungsreiche Szenerie geboten. Von der Terrasse, quasi aus dem Liegestuhl heraus, wurde mir eine sich stetig verändernde Kulisse geboten. Ich musste mich nicht nennenswert bewegen, die Bilder kamen zu mir: Mitten auf dem See ein Inselchen, dass sich je nach Tageszeit und Wetterlage in unterschiedlichen Lichtspielen präsentierte. Mal geschmückt mit einem Regenbogen, später sanft vom Mondlicht in Szene gesetzt, …

Na, und dann die Vogelwelt, die in allen Elementen an der Terrasse vorbeidefilierte. Besonders zutraulich zeigte sich ein Schwan, der sein kulinarisches Begehren durchaus deutlich mitzuteilen wusste. Natürlich ist es beeindruckend, solch ein Tier ganz nah zu betrachten. Trotzdem bin ich immer etwas skeptisch, wenn „wilde“ Tiere sich allzu zutraulich verhalten. Meine Skepsis bezieht sich dabei auf die beteiligten Menschen. Gehen sie immer artgerecht mit diesem Distanzverlust um?

Nun, gegen den stillen Beobachter am Rande des Sees ist sicherlich nichts einzuwenden.

Verrückt nach Camping – Die ARD dreht am Bergwitzsee

Kamerafrau am Bergwitzsee

Bei meinem kleinen Trip an den Bergwitzsee ergab es sich, dass ich, der Beobachter, selbst beobachtet wurde. Ein Fernseh-Team der ARD drehte gerade Beiträge für eine neue Serie mit dem Titel „Verrückt nach Camping“ (Ausstrahlung in mehreren Folgen ab Ende September im Nachmittagsprogramm – 16:10 Uhr – der ARD). Das ganze Jahr 2018 über wird das Leben im Bergwitzsee-Resort filmisch begleitet.

Das Leute vom Fernsehen fragten sich – und dann mich, was mich denn an diesen Ort verschlagen habe. Die Antwort gemäß ursprünglichen Plan – Füße hochlegen und lesen – wäre sicherlich zu langweilig gewesen. Also besuchte mich das Film-Team auf meiner Beobachtungsplattform und begleitete mich auf einer kleinen Foto-Tour mit dem hauseigenen Ruderboot über den See.

Irgendwie fühlte ich mich an das TV-Team aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Ein humorvoller Reporter, eine hübsche Frau, zu Scherzen aufgelegte Kollegen, … hier natürlich weniger verschroben und viel netter!

Wir dürfen gespannt sein, was das Team der ARD für Geschichten aufgespürt hat. Was ich am Rande mitbekam: Da gab es einen uralten großen Verschlag, der vor laufender Kamera nach Jahrzehnten zum ersten Mal geöffnet wurde. Darunter befand sich … Nein, das werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Darauf dürfen Sie, liebe Zuschauer, gespannt sein.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an …

  • … Dr. Hella Christiansen, die mir ihre Fotos – die auf denen ich selbst abgebildet bin, es sind keine „Selfies“! – zur Verfügung stellte.
  • … meine Frau Gabriele, die das Ruder in die Hand genommen hat – jedenfalls für die Foto-Bootsfahrt.
Am Rande des Sees – Die Region: Wittenberg, Wurlitz, …

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Natürlich ist es lohnenswert, sich einmal vom Liegestuhl auf der Terrasse zu lösen. Rings um den See herum kann man wunderbar die Natur genießen, im Großen und im Kleinen. Bei meinen Wanderungen fand ich das Ablassventil für den See, so jedenfalls flüsterte es mir meine Phantasie zu. Offensichtlich unbenutzt seit sehr langer Zeit. So soll es bleiben!

Auch das weitere Umfeld hat viel zu bieten: Wurlitzer Park, Wittenberg u.v.a.m. – Wie gesagt, ich wollte ja auch noch meinen Krimi zu Ende lesen, daher habe ich meine Kamera meist in der Ecke stehen lassen. Will sagen: Von der rings um den See und der näheren Umgebung zu erlebenden Schönheit gibt es dieses Mal nur wenige Fotos. Und, ich sage und mach es nicht ganz so gerne: Da kommt dann auch mal die gute Kamera meines Smartphones – mit allen bekannten leistungsmäßigen Einschränkungen – zum Einsatz.

Mehr als die üblichen touristischen Motive interessieren mich oft die Szenen am Rande: Tauben, die sich vor einer Ladentür in Pose werfen, Zeugnisse aus der Vergangenheit, … solche Dinge lassen sich hier finden.
Eine Reise zum Bergwitzsee, sie lohnt sich – ob zum Relaxen oder zum Fotografieren. Ich empfehle beides.